Walldorf Jam#2 Graffiti und Hip Hop bis zum abwinken

Walldorf-Jam #2

Die Walldorf-Jam geht in diesem August in die zweite Runde. Da sie im letzten Jahr großen Anklang fand und da die Jugendpflege Mörfelden-Walldorf gute Erfahrungen mit verschiedenen graffitibezogenen Events gemacht hat, wird das Event folgerichtig auch in diesem Jahr ermöglicht. Auf dem wunderschönen, begrünten Gelände wird es ein Jam-typisches Rahmenprogramm aus Graffiti und Rapmusik geben.GraffitijamA7 Hierzu wurden verschiedene Künstler aus der näheren Region geladen, die an den Decks, Mics und Wänden zeigen, was sie können. Ab 12:00 wird es raplastige DJ-Sets geben, gegen 19:00 werden die MCs damit beginnen, ihre Lines zum Besten geben, gemalt wird den ganzen Tag über. Darüber hinaus gibt es eine kleinere Druck- und Stencilstation, an der man sich alle Arten von Textilien und Untergründen verschönern lassen kann. Ebenso ist für das leibliche Wohl gesorgt: es gibt kalte Getränke und Heißes vom Grill (alles künstlerverträglich zum Selbstkostenpreis!) sowie leckeren Kuchen. Für die Sportaffinen steht ein Basketballplatz mit einem Korb, ein kleiner Skatepark sowie eine Rasenfläche zur Verfügung. Ein paar kleinere Restflächen zum Malen stehen noch zur Verfügung.

Wer sich künstlerisch einbringen will, kann dies nach vorheriger Anmeldung tun (einfach eine Email an bad.breath@web.de senden) oder ggf. auch noch spontan am Tag der Jam vor Ort melden.

Ebenso wird es die Möglichkeit geben, spontan bei der Open-Mic-Session einzusteigen.

Weitere Infos unter:

Facebook: Events: „Walldorf_Jam #2“

Mail an bad.breath@web.de

 

Ist das Kunst oder kann das weg?

titelbild internet

Graffiti gehören zu unserer Stadt und zur Jugendkultur in Mörfelden-Walldorf. Nur gilt es zu unterscheiden zwischen Kunst und Schrott. Außerdem ist die Frage, ob wir an der Aktuellen Situation etwas ändern können und wollen?doku 1

Das sich Jugendliche nun mal im öffentlichen Raum ausprobieren ist wohl kein Geheimnis und auch überall sichtbar. Die Kunstwerke sind natürlich abhängig von den Fertigkeiten der jeweiligen Maler und Malerinnen und der Botschaften die zum Ausdruck gebracht werden sollen. Wo stehen wir denn in unserer Stadt und was hat die Szene so drauf? Mit dieser Frage gingen 3 Jugendliche auf Erkundungstour. Dieser kleine Auszug in Bildern aus der resultierenden Dokumentation ist zum Teil alarmierend und spricht klare Worte.

UnbenanntNeben wirklich tollen Graffiti gibt es eben auch viel Ausschuss. Was könnten denn Möglichkeiten sein um gegen „Schrott“ vorzugehen? Da, wie im Stadtbild zu sehen ist, Gesetzmäßigkeiten und Vorschriften nur bedingt funktionieren braucht es wohl andere Strategien. So verrückt es klingt, könnte vielleicht sogar die gezielte Unterstützung der Szene ein Schlüssel sein. Dazu ein Beispiel aus dem Alltag: Am Straßenrand liegt ein ausrangierter Autoreifen. Jahrelang lag dort kein Reifen, aber nachdem erst Einer dort liegt, folgen kurz darauf viele andere abgefahrene Reifen, so lange bis jemand wieder für Ordnung sorgt. Ähnlich läuft es scheinbar mit Schmierereien denn erfahrungsgemäß probieren sich Leihen dort aus, wo auch andere schon mit schlechtem Material und wenig Vorerfahrung probiert haben. Und im Laufe der Zeit hat sich da bei uns einiges angehäuft, wie es die Doku zeigt.bild Doku

Was wäre denn also wenn verschandelte Flächen für Graffiti freigegeben und interessierte Jugendlichen gezielt fortgebildet und mit Materialien unterstützt werden? Die Bereitschaft ist auf der Seite der Jugendlichen da und wie die Vergangenheit zeigt, auch Die der Stadt. Denn die Freigabe öffentlicher Flächen hat schon vor einigen Jahren zu vielen schönen Graffiti geführt. Aus Respekt in der Szene haben diese Werke bis heute Bestand. Also warum nicht diesen Stein wieder ins Rollen bringen. Die Bestandsaufnahme der 3 Jungs soll ein Anstoß sein, idokuhre Fortbildung findet in einem ersten Workshop im Frühling statt und einige Graffitidosen sind auch schon über die Jugendförderung bestellt.

Außerdem haben mich die Jungs gebeten diesbezüglich mal bei der Stadt vorzufühlen und ich werde die Chance beim nächsten Sozialausschuss dafür nutzen. Wie es weiter geht erfahrt ihr hier.

Graffiti

Du hast doch sicher schon Kunstwerke auf der Straße oder an Wänden gesehen, die dich schwer beeindruckt haben.

Du denkst so etwas würdest du auch gern können aber dir fehlt die Gabe, dann lern es einfach zu sprayen. Genau wie jedes andere Handwerk kannst du auch das Malen mit der Spraydose lernen. Auf Anfrage können wir uns gern verabreden und du kannst mal etwas probieren und ich leite dich dabei ein wenig an. Wenn du dann noch mehr lernen willst, vermittle ich gern weiter an die richtigen Künstler an der Dose oder lade mal wieder jemanden ein. Bei Interesse Blogge einfach unter dem Beitrag oder schreib mir direkt eine Nachricht.

Graffiti HipHop Jam vom 20.06.2015

Graffitisprayer, Rapper und Dj´s Live. 

Auf Nachfragen aus der Graffitiszene, einem gut besuchtem Graffitiworkshop im April 2015 und vielversprechendem Nachwuchs wurde es Zeit, die Graffiti am JUZ Walldorf zu überarbeitet und größtenteils gegen frische auszutauschen. Und wenn schon einmal professionelle Graffitikünstler in Walldorf am Start sind, warum nicht gleich ein öffentliches Live-Event mit Musik und Künstlern zum Anfassen daraus machen. Also fand ein künstlerisch, kreativer Tag mit netten Leuten, Freunden, Graffiti und guter Musik am Jugendzentrum in Walldorf statt. PIC_0052-95Für die Fassade, hatten die Künstler „Kalk“ und „Bad Breath“ bereits ein Konzept vorgelegt, was zur Jam auf die 20 qm Hauswand übertragen wurde. Alle umliegenden freigegebenen Flächen wurden durch weitere Graffitikünstler der Region umgestaltet. Während der Veranstaltung gab es einen sommerlichen Mix aus Elektroklängen und HipHop-Beats von angesagten DJ´s und Auftritte einiger Rapper. Wie auch schon in vergangenen Graffitijam´s standen die Künstler zu jeder Zeit zum Kennenlernen, Austauschen und Anleiten zur Verfügung, was das Event nicht nur für Graffitibegeistert private Auftraggeber interessant machte. Wer das Event verpasst hat aber Interesse daran hat einen der Künstler kennen zu lernen oder für eigene Auftragsarbeiten zu booken, kann sich sehr gern an mich wenden. Ich werde dann weitervermitteln.

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